Rangnick und Peters und Hoffenheim
Dietmar Hopp hat vermutlich WM-Karten, mehrere wohl, weil er auch sonst so ziemlich alles hat, was er haben möchte. Zum Beispiel hat Hopp einen eigenen Fußballverein, den Regionalligisten TSG Hoffenheim, weshalb sie ihn auch “Regionalliga-Abramowitsch” nennen. TSG Hoffenheim, das mag ein bisschen langweilig klingen und ziemlich weit entfernt von Abramowitsch - aber das täuscht: Dietmar Hopp, der Gründer des Software-Konzerns SAP ist und deshalb Milliardär, will Hoffenheim in die Bundesliga führen, und er tut einiges dafür: Heute sorgt die Meldung für Aufsehen, dass Bernhard Peters, der Hockey-Peters, neuer Sportdirektor wird - und Ralf Rangnick neuer Trainer.
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Iris Hellmuth ist freie Journalistin in München, die WM verbringt sie beim “stern” in Hamburg. Für SCHLUSSMANN.DE kommentiert sie die WM aus ihrer exklusiven Frauensicht - immer sonntags und mittwochs. Heute Teil vier oder: “Im Zwangskollektiv der Tippgemeinschaft”.
Gestern im Spiel gegen Ecuador war’s der Höhepunkt. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff sagte eine Frau in der Sitzreihe hinter mir: „Jetzt muss Ecuador aber unbedingt noch ein Tor schießen.“ Moment. Wie bitte? „Ja, ich hab das Spiel doch 3:1 getippt.“ Aha. Ich muss ziemlich verständnislos drein geblickt haben, denn abschließend sagte sie noch: „Dann bekomme ich vier Punkte.“
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Pressestimmen zum 3:0 gegen Ecuador
WM-Kolumne: So war's im Stadion (4)
In Teil vier der WM-Kolumne von SCHLUSSMANN.DE, in der Menschen aus dem Stadion berichten und die deshalb stets im Namen die Blocknummer dieser Menschen bei ihrem Stadionbesuch trägt, erzählt Marc Baumann, 28, freier Journalist, vom Spiel Spanien gegen Tunesien in Stuttgart. Er hat geschwitzt, ist mit 90 Cent in den Zug gestiegen, ist gerannt, hat einen Amerikaner gerettet und schließlich ein bedeutungsloses Spiel erlebt.
“Kürzlich habe ich meine Mutter gefragt, ob sie 1972 bei den Olympischen Spielen in München war. Nein, war sie nicht. Und 1974 bei der Fußball-WM? Auch nicht. Gut, das ist ihre Sache, aber wenn mich eines Tages meine Kinder fragen, ob ich damals, 2006, bei der WM in Deutschland war, erzähle ich ihnen die folgende Geschichte: Ich bin um 17.39 Uhr in letzter Minute schon furchtbar verschwitzt in den überfüllten IC-Zug am Hauptbahnhof gesprungen, dann drei Stunden nach Stuttgart gefahren, mit 90 Cent Bargeld, für die es im Zugrestaurant ein mitleidiges Lächeln gibt, aber kein Glas Wasser.
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Spaniens Oleguer hat auf die WM verzichtet
Oleguer Presas Renom ist ein guter Fußballspieler, sagen sie in Barcelona. Er ist ein Arbeiter, flink, souverän in der Abwehr, zuletzt war er deshalb dauerhaft dabei, wenn die Startelf des FC Barcelona auflief. Ein spanischer Stammspieler des FC Barcelona ist natürlich automatisch ein Kandidat für die Nationalmannschaft, und sie hätten ihn auch gerne mitgenommen zur WM nach Deutschland - aber wenn Spanien heute Abend in Stuttgart gegen Tunesien antritt (21 Uhr), ist Oleguer nicht dabei. Er wollte nicht.
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Prämiert in KW 24 - 2006
Okay, die Woche ist noch nicht ganz vorbei, Frankreich spielt noch gegen Südkorea - aber der Preisträger für das Gehackte der Woche steht trotzdem schon fest, daran kann kein Franzose oder Südkoreaner etwas ändern. Es ist: Ismail Bhamjee.
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WM-Kolumne: So war's im Stadion (3)
In Teil drei der WM-Kolumne von SCHLUSSMANN.DE, in der Menschen aus dem Stadion berichten und die deshalb stets im Namen die Blocknummer dieser Menschen bei ihrem Stadionbesuch trägt, erzählt Julika Schmidt, 27, Sportwissenschaftlerin, vom Spiel USA gegen Italien in Kaiserslautern. Sie hat sich ein Italien-Kopftuch genäht, hat mitgejubelt und mitgeklatscht - und das, sagt sie, lag nicht nur an den roten Karten.
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Maradona, Gottschalk und andere
Wie Maradona Fußball schaut, hat man gesehen - aber wie schauen all die anderen so genannten VIPs? Michel Platini? Victoria Beckham? Die Minister und Ministerpräsidenten? Sönke Wortmann? Thomas Gottschalk? Und: Jürgen Klinsmann? Die Fotogalerie dazu hier.
Iris Hellmuth ist freie Journalistin in München, die WM verbringt sie beim “stern” in Hamburg. Für SCHLUSSMANN.DE kommentiert sie die WM aus ihrer exklusiven Frauensicht - immer sonntags und mittwochs. Heute Teil drei oder: “Der könnte ruhig mal die Klappe halten”.
Ich habe vergangenen Herbst Angela Merkel gewählt, dafür hatte ich meine Gründe. Die will ich hier gar nicht ausbreiten. Zum einen weil es darum nicht geht, zum anderen, weil das zu weit führen würde. Ich will nur soviel sagen: Es hatte nichts mit Fußball zu tun. Trotzdem fühlte ich mich 90 Minuten nach der Wahl in meiner Wahl bestätigt – das war, als Gerhard Schröder in der Elefantenrunde den Don Testosterone gab. Das muss doch nun wirklich nicht sein, war mein einziger Gedanke.
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Afrikas erster Punkt
Zugegeben: Das Spiel war nicht besonders aufregend, sogar langweilig. Aber gibt das 0:0 von Angola gegen Mexiko nicht dennoch genügend Anlass zur Freude? Ein Punkt für Angola, der erste Punkt einer afrikanischen Mannschaft bei dieser WM! Zumindest die Spieler der Elfenbeinküste, aus Togo, Trinidad & Tobago und eben Angola hätten diesen Punkt nämlich schon viel früher verdient gehabt.
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